• Beratungen
    nach Vereinbarung

    Tel: 0251-511929

    Mail: cuba-beratung[at]muenster.de

    Öffnungszeiten
    Mo - Fr  8.30 - 13.30 Uhr
    Di 14 - 16 & Do 15 - 18 Uhr

    Offene Sprechstunde
    ohne Voranmeldung
    Di 9.30 - 12.30 Uhr

     In Kooperation mit:

    sic Sozialbüro im cuba
    Tel: 0251-58856
    Beratung in schwierigen
    wirtschaftlichen und
    sozialen Lebenslagen

     MALTA
    offener Treff für Erwerbslose und Andere
    im Hof des cuba

    Inhalt dieser Seite

    Schuldenberaterin der Stadtwerke Münster

    Wenn Sie Probleme mit Ihren Stromschulden haben, dann hilft ein Gespräch mit den in der Rechnung angegebenen Sachbearbeitern meist nicht. Deren Auftrag ist eindeutig, die Rechnung einzutreiben. Besser ist die folgende Adresse: Für eine Schuldenklärung, bei der auch Ihre persönliche, wirtschaftliche Lage umfassend berücksichtigt wird, haben die Stadtwerke Münster eine Schuldenberaterin:

    Barbara Biesemann, Tel. 694 2297
    Sprechzeiten: Di 8 - 17 Uhr, Mi 8 – 13 Uhr, Fr 8 – 14 Uhr

     

    Stromspar-Check für Bedürftige

    Beim Stromspar-Check vom SKM Münster in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Münster  erhält man einen detaillierten "Stromspar-Fahrplan" und zahlreiche Informationen, wie man langfristig und sicher Strom und damit Geld sparen kann. Der aktuelle Stromverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten wird gemessen und eine Bestandsaufnahme der sonstigen Haushaltsgeräte durchgeführt. Teilnahmeberechtigt an der Aktion sind alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. 

    Ein wichtiger Teil der Aktion sind die Einspargeräte, die alle ratsuchenden Teilnehmer kostenlos erhalten:  hochwertige Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten, Wasserperlatoren .

    Stromspar Check – örtlicher Kontakt:

    Peter Lammerding, Tel. 0251-6203349, Kinderhauser Str. 102

    eMail: lammerding @skm-muenster.de

    www.stromspar-check.de

    Tacheles e.V. bemängelt  Stromsperren

     

    7 Millionen Mahnungen wegen säumiger Stromzahlungen haben die deutschen Stromversorger 2013 verschickt, das ist eine Million mehr als 2012. Der Strom wurde 344 800  mal abgedreht, 23 000 mehr als im Vorjahr (in Münster waren es etwa 900 mal). Bei 200 000 davon (etwa 60 %) betraf die Stromsperre einen Haushalt mit SGB II-Leistungen (Hartz IV),   40 % waren in einer anderen Armutslage. Diese Zahlen belegen einen dringenden sozialpolitischen Handlungsbedarf, sagt der Wuppertaler Erwerbslosenverein Tacheles e.V. . Auch das Land NRW sieht ein Problem und macht ein Programm:  „NRW bekämpft Energiearmut“.

    Das Bundesverfassungsgericht hatte 2014 in einem Urteil (BVerfG vom 23.7.14, Az. 1 BvL 10/12) der Bundesregierung vorgegeben, auf erhebliche Preisentwicklungen bei regelbedarfsrelevanten Gütern zeitnah zu reagieren, z.B. beim Haushaltsstrom. Die Stromkosten sind stark gestiegen, der Hartz IV-Regelsatz ist da bei weitem nicht ausreichend. Durchschnittlich verbrauchende Alleinstehende fanden 2014 bei einem durchschnittlichen Strompreis etwa 30 % der Stromkosten nicht durch den Hartz IV-Satz gedeckt.

    Ist in einer Wohnung erst mal der Strom abgestellt, so gilt die Wohnung als nicht benutzbar. Das ist einem drohenden Wohnungsverlust vergleichbar. Das Jobcenter kann dann zu einem Darlehen für aufgelaufene Stromschulden verpflichtet sein, um den Strom wieder fließen zu lassen, urteilte das Landessozialgericht NRW (Az. L 2 AS 313/13 B ER vom 13. Mai 2013).

    Politische Forderungen zu den Energiekosten

    Tacheles e.V. in Wuppertal fordert folgende Schritte, am besten zügig im Rahmen der jetzt geplanten Rechtsänderung (Rechtsvereinfachungsgesetz):

    1.    Bei Hartz IV soll die Haushaltsenergie aus dem Regelbedarf ausgegliedert werden, ohne den regelbedarf abzusenken.

    2.    Für Strom gibt es eine Haushaltsenergiepauschale zusätzlich zum Regelbedarf, deren Höhe wird jährlich aktualisiert.

    3.    Die Warmwasserpauschelen  werden ebenfalls zeitnah an tatsächliche Kosten angepasst.

    4.    Die Kommunen schaffen Energiesicherungsstellen. Diese sind von den Energieversorgern vor einer beabsichtigten Stromsperre zu informieren. Sie machen den bedrohten Haushalten ein Hilfeangebot.

    5.    Nach der ersten Mahnung haben die Haushalte eine zusätzliche Reaktionsfristvon vier Wochen. Danach wird die Energiesicherungsstelle zwingend informiert (wie bei Räumungsklagen). Dann beginnt die bisherige vierwöchige Frist, nach deren Ablauf die Versorgung eingestellt werden kann.

    6.    Im SGB II und in der Sozialhilfe sind Energieforderungen nach Erhalt der Jahresrechnung als Rechtsanspruch zu übernehmen.

    7.    Mittelfristig fordert Tacheles die Abschaffung von Energiesperren und die Gewährleistung einer Grundenergiemenge für jeden Haushalt.

    Gekürzt aus: http://tacheles-sozialhilfe.de...

    Funktionsmenu

    Gefördert

    vom EU-Sozialfonds

     

     

    dem Land NRW

     

     

    der Stadt Münster

     

    und vielen kleinen Spenden.

     

    Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband

    cultur- und begegnungszentrum
    achtermannstraße

    Achtermannstr. 10 - 12
    D-48143 Münster
    T. 0251.54 882

    Marginalspalte

    Die Arbeitsämter (Jobcenter, Arbeitsagentur) können Bewerbungskosten... Mehr
    Erwerbslose verlieren nicht automatisch ihren Anspruch... Mehr

    Liegt der Beginn der Selbstständigkeit in einer Sperrzeit... Mehr

    Wer arbeitslos wird und befürchtet, seinen Lebensunterhalt... Mehr
    Bekommt eine Hartz IV-Bezieherin... Mehr
    Einer 59-jährigen Hartz-IV-Bezieherin mit schmerzhaften Gehbeschwerden... Mehr
    Bei einem Umzug eines Hartz IV-Beziehers... Mehr
    Verfahren an den Sozialgerichten... Mehr
    Wer das Girokonto in ein P-Konto (Pfändungsschutz-Konto)... Mehr
    Eine vorzeitige Inanspruchnahme von Altersrente zu verlangen,... Mehr

    Metamenü

     

    Hauptmenu

    Metamenü

     

    Aktionsmenu